Erbprinz Alois blockiert Fristenlösung zur Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen
Erbprinz Alois hat am 20. Oktober 2026 das Veto gegen die vom Landtag am 2. September 2026 beschlossene Fristenlösung zur Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen erklärt. Durch das Veto kann das Gesetz nicht in Kraft treten; die Initiative «Fristenlösung für Liechtenstein» bleibt damit vorerst unwirksam. In einer Medienmitteilung des Fürstenhauses betont der Erbprinz, dass er das Gesetz nicht sanktionieren werde, weil es seiner Ansicht nach das ungeborene Leben nicht ausreichend schützt. Wie die Regierung und das Parlament auf das Veto reagieren werden, ist noch unklar.
Jetzt kostenlos weiterlesen!
- Einmal gratis registrieren
- Zugriff auf alle kostenlosen LI REPORT Inhalte
- Kommentieren, abstimmen und Leserbriefe einsenden
